Samstag, 19. Mai 2012
   
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Marinestützpunkt Heppenser Groden Wilhelmshaven
Fahrt zum Marinestützpunkt Wilhelmshaven 

Am Donnerstag, den 15.07.2010 fuhren alle vier neunten Klassen bei strahlendem Sonnenschein mit zwei Bussen der Bundeswehr zu den Informationswochen beim Marinestützpunkt WHV.

Nachdem wir ausgestiegen sind, wurden wir in einen kleinen Saal der Offiziersmesse geführt, wo uns einer der Offiziere freundlich begrüßte und uns Verhaltensregeln mit auf den Weg gab. Außerdem bekam jeder eine Tasche der Bundeswehr im Tarnmuster mit Schokoriegeln und Getränken.

Vor dem Gebäude erwarteten uns die „Scouts", junge Unteroffiziere, die uns über den Stützpunkt führen und Erklärungen geben sollten. Unsere Klassen bekamen zwei junge Damen aus Flensburg, einem weiteren Marinestützpunkt, zugeteilt.

Mit Kleinbussen fuhren wir als erstes zu den Fregatten. Eine davon, die Fregatte Emden, war nach einem Auslandseinsatz vor der afrikanischen Küste gerade wieder eingelaufen. Diese durften wir dann auch in zwei Gruppen besichtigen – was natürlich besonders für die Jungen sehr interessant war ... deren Augenmerk lag auf den bemerkenswerten Waffensystemen einer solchen Fregatte. Das Augenmerk der Mädchen lag eher auf den jungen Herrn in Uniform...

Von unseren Scouts wurden alle Fragen der Schüler freundlich und kompetent beantwortet. Zudem durfte einer unserer Schüler, der selbst bei der Feuerwehr aktiv ist, die Feuerwehr der Marine besuchen. Dies wurde von unserem Scout schnell und unbürokratisch arrangiert und so wurde Jan von einem Marinesoldaten abgeholt und konnte die dortige Feuerwehr mit ihrer Spezialausrüstung kennen lernen.

Anschließend durfte eine der Gruppen zu einem Informationsstand der Kampf- und Marinetaucher gehen. Dort konnte man entsprechende Ausrüstungen betrachten und es wurden Fragen zu den jeweiligen Berufen beantwortet. Eine der Tauchausrüstungen war z.B. über 50.000 Euro wert – auch daran konnte man erkennen, wie hochwertig das Equipment dieser Abteilungen der Bundeswehr ist. Außerdem erfuhren wir, dass es gravierende Unterschiede zwischen Kampftauchern und Marinetauchern gibt. Die Ausbildung zum Kampftaucher ist um Einiges härter, als die zum Marinetaucher – die Anforderungen sind doch recht unterschiedlich.

Die Schüler durften dann sogar Teile eines Taucheranzugs anprobieren – für viele sicher ein beeindruckendes Erlebnis, denn der Helm ist ganz schön schwer. Trotzdem sind sich einige unserer Schüler sicher, hier ihren Traumberuf gefunden zu haben. (Gruß an Nico und Lukas...)

Danach sahen sich die Schüler noch in einer Halle die Feldjäger mit ihrem Stand an und durften sich in deren ausgestelltem BMW (...hallo Gina und Steffen, hat es euch gefallen?) oder auf das tolle Motorrad (...war klasse, Becky, oder?) setzen.

An einem weiteren Stand konnten sie sich auch noch über verschiedene Berufsausbildungen und Studiengänge bei der Bundeswehr informieren.

Alle Fragen der Schüler wurden freundlich, ausführlich und informativ beantwortet.

Zum Abschluss dieses Vormittags, den viele Schüler gerne verlängert hätten, wurden wir von der Bundeswehr noch zum Mittagessen aus der „Gulaschkanone" eingeladen. Es gab Spaghetti Bolognese oder Reis mit Fleisch sowie diverse Getränke. Das Essen war so lecker, dass sich viele Schüler noch einen Nachschlag holten.

Gut gelaunt und voll beladen mit Informationen traten wir schließlich die Rückfahrt an.

Barbara Hildebrandt